

„Bei uns zuhause wird immer gemeinsam gegessen. Und egal, was vorher los war – egal, wie groß die Meinungsverschiedenheiten waren. Wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen, zählt das alles nicht mehr.“Max Strohe

Zehn Jugendliche, die am liebsten nichts tun. Ein Landhaus ohne Eltern, ohne Schule, ohne Regeln. Dafür unlimited Handy, YouTube, Zocken. Alles scheint perfekt. Bis sie feststellen: Es gibt nichts zu essen. Wallah!
Netflix ohne Fastfood, TikTok ohne Snacks, gamen ohne Energydrinks – WTF?! Das vermeintliche Paradies wird zum Sozialexperiment, an dessen Ende ein gedeckter Tisch steht. Und hier kommt Max Strohe ins Spiel. Er konfrontiert die Jugendlichen mit der unbequemen Wahrheit: Wer nicht kocht, isst nicht.



Max Strohe stellt für jede Mahlzeit eine Küchenbrigade zusammen; im Verlauf der Staffel wird es den Jugendlichen immer wichtiger, einen verantwortungsvollen Posten zugeteilt zu bekommen.
Die Jugendlichen müssen ihre Mahlzeiten planen und die Lebensmittel dafür besorgen.
Drei Brigaden bereiten im Laufe des Tages die drei Mahlzeiten zu.
Nach jeder Mahlzeit bewerten die Jugendlichen ihre Zusammenarbeit und das Essen selbst. Es wird reflektiert, gestritten, erinnert, erzählt. Die Vorlauten lernen, auch die anderen mal sprechen zu lassen, und die Introvertierten erfahren, wie es sich anfühlt, ihre Meinung und ihre Leistung offen zu vertreten.

Max steht ihnen als Mentor auf Augenhöhe zur Seite und leitet seine Novizen-Brigade als Küchenchef an.
Klar ist: In ihrer gemeinsamen Zeit müssen die Jugendlichen lernen, sich zu organisieren, zu strukturieren und miteinander zu kommunizieren. Fähigkeiten, die sie nie gelernt und die sie aus ihrem Alltag nicht kennen.
Unter Max‘ Leitung lernen die Jugendlichen, die Mahlzeiten zu planen und zuzubereiten. Sie entwickeln Rezepte und gehen zusammen einkaufen. Ohne Drill, sondern mit Empathie und Verständnis, erreicht Max die jungen Menschen, ohne sie zu bevormunden. Er fordert von ihnen den Mut ein, die eigenen Fähigkeiten ernst zu nehmen und für sich einzustehen. Sich Ziele zu setzen und diese mit Ausdauer zu verfolgen. So werden sie lernen, für sich und füreinander da zu sein. Sie werden lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Zum Beispiel:
Zockt nachts, schläft tagsüber, isst nur YumYum – ungekocht und direkt aus der Packung natürlich.
Einzelgänger. Weiß alles, auch über Ernährung – kann aber nichts damit anfangen.
Hat Personal und bekommt jedes Essen, auf das er Bock hat – rund um die Uhr.
Lebt für Insta und TikTok – aber ohne Halt im echten Leben. Essen nur für den Feed.
Wurde nie bekocht, hat nie gekocht. GoTo-Meal: Chicken-Döner.



STROHES BRIGADE erzählt zehn intensive Tage, in denen die Jugendlichen sich von einem Haufen unkoordinierter lost souls hin zu einer selbstbewussten Gruppe entwickelt.
Am Anfang ist das Essen für sie noch notwendiges Übel. Am Ende im besten Fall eine Freude, die sie mit in ihren Alltag übernehmen.
Mit jeder Folge gelingt es den Jugendlichen mit wachsendem Knowhow und Teamgeist, immer komplexere Gerichte bis hin zu aufwändigen Menüs zu meistern.

Zum Staffelfinale kocht die Brigade ein Menü für die Menschen, die sie eigentlich schon aufgegeben hatten, die sie selbst aufgeben mussten oder auch Menschen, die sie geprägt haben: Eltern, Lehrer, Freunde oder Wegbegleiter kommen zu Besuch ins Landhaus. Diesmal sitzen die Jugendlichen nicht als Problem am Tisch, sondern als stolze, gewachsene Gastgeber.
An manchen Tagen bekommen die Jugendlichen im Landhaus prominenten Besuch. So schaut womöglich Chris Kramer an einem Tag am Tisch der Brigade zu Gast. Im Gepäck hat er eine Überraschung: Zwei der Jugendlichen, die sich besonders gut geschlagen haben dürfen am darauffolgenden Tag mit ihm zum Training der Nationalmannschaft.

Max ist Sternekoch, Gastronom und Autor. Als Jugendlicher verließ er die Schule, begann eine Kochausbildung und durchlebte Jahre voller Widerstand, Selbstzweifel, und Orientierungslosigkeit. Über Umwege fand er schließlich seine Leidenschaft und eröffnete 2015 das Berliner Restaurant „tulus lotrek“, das seit 2017 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist.
Orientierungslose Jugendliche, die man durch Appelle und Druck nicht erreicht. Mit Empathie, Teamgefühl und Struktur aber schon. All das liefert Max Strohe und seine BRIGADE.
Kulinarische Früherziehung, Rezeptkunde, Warenkunde, Ernährungslehre: In Deutschland und den meisten Industrienationen fehlt das fast überall. BRIGADE ist Bildung, die nicht nach Schule aussieht.
STROHES BRIGADE profitiert von der digitalen Lebenswelt der teilnehmenden Jugendlichen. In kurzen, emotionalen Geschichten erzählen sie ihre Heldenreise über alle gängigen Plattformen weiter.
Die Erkenntnisse und Rezepte der Jugendlichen werden mit ihrer Community geteilt. Eine breite Inspirationsquelle für die Follower, die wiederum mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die direkte Interaktion gehen können.